Zur Begrüßung sagt Sara Seager: "Jede nur zehn Zentimeter groß." Dabei zeigt sie auf vier Kameras, deren Linsen aus einem kühlschrankgroßen, mit Goldfolie umwickelten Kasten ragen. Dann fasst sie das Wichtigste zusammen, was es über dieses Objekt, ein maßstabsgetreues Modell des Weltraumteleskops "Tess", zu sagen gibt: "Es ist erstaunlich klein."

Die Astrophysikerin vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hält sich nicht gern mit Nebensächlichem auf. Sie kommt gleich zur Sache. Und das heißt für sie: zur Frage, ob es irgendwo da draußen im Weltall noch andere lebende Wesen gibt. Der Start der "Tess"-Mission, der Seager als stellvertretende wissenschaftliche Leiterin vorsteht, stelle den nächsten großen Schritt dar, um eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Seager sucht nach Planeten, die um ferne Sonnen kreisen. Und sie weiß, dass ihr Eifer dabei befremdlich wirken kann. Die "New York Times" hat sie einmal porträtiert – als Frau, die sich in den Weiten des Himmels besser zurechtfindet

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 42/2018.
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