Tinder wurde 2012 in Los Angeles gegründet, heute kann man die Kuppel-App in 190 Ländern herunterladen. Der Datingdienst gehört dem börsennotierten US-Konzern Match Group. Wie viele Menschen tindern, verrät das Unternehmen nicht, doch weltweit zahlen 5,2 Millionen Kunden für Zusatzfunktionen bei Tinder. Schirmer, 34, leitete erst das Deutschlandgeschäft, seit Anfang 2019 ist er Europachef.


SPIEGEL: Herr Schirmer, Ihr Unternehmen hat die Welt nicht gerade besser gemacht: Soziologen sagen, die enorme Zahl möglicher Partner beim Onlinedating führe zu emotionaler Abstumpfung.

Schirmer: Das Gegenteil ist der Fall. Tinder wurde von der Generation Z inspiriert, den 18- bis 25-Jährigen. Sie machen die Hälfte unserer Nutzer aus. Diese Generation ist mit sozialen Netzwerken aufgewachsen. Sie kommuniziert visueller, kürzer und flüchtiger als die 40-Jährigen, aber sie ist offener und toleranter.

SPIEGEL: Und sie selektiert härter: wisch und weg?

Schirmer: Das kann man so nicht sagen. Einer Studie zufolge

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 38/2019.
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