Die Amerikaner werden es nächste Woche mal wieder so richtig krachen lassen: Rund 90 Milliarden Dollar wird der digitale Taxidienst Uber nach seinem Börsengang vermutlich wert sein. Ein Koloss mit Millionen von Fahrern in 700 Städten, aufgebaut in nur zehn Jahren, das vielleicht am schnellsten wachsende Unternehmen der Welt, mit dem Ziel, "den Transport auf dem ganzen Planeten zu revolutionieren". Da könnte man schon mal die Hosen voll haben in den Hauptquartieren der Autokonzerne in Deutschland, wo gerade Vorstände angeklagt werden und Fahrverbote drohen.

Stattdessen hört man in diesen Tagen erstaunlich oft solche Sätze, wenn man sich unter deutschen Wirtschaftsführern umhört: Was soll's, dann entsteht eben ein neuer digitaler Riese in den USA, aber hier in Deutschland fahren wir Taxi, und Uber verdient ja gar kein Geld. Warum müssen wir uns damit befassen, welche verrückten Pläne die da in Kalifornien haben?

Es scheint, als wäre man wieder einmal drauf und dran zu verkennen, worum es wirklich

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 19/2019.
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