Es gibt Journalisten, die es in die Politik zieht, seltener zieht es Politiker in den Journalismus. Helmut Schmidt war so jemand. Bis zu seinem Tod war der Altkanzler Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Geworden ist er es erst, nachdem klar war: Die politische Laufbahn ist abgehakt. Bei Sigmar Gabriel ist das anders.

Vor zwei Wochen war im SPIEGEL nachzulesen, wie umtriebig der 59-Jährige durch die Lande ziehe und Vorträge halte, wie sehr er seine neue Popularität genieße, und in dem Artikel stand auch, dass er wieder mit einem Amt in der Politik liebäugle, womöglich sogar mit der Kanzlerkandidatur. Gerhard Schröder hatte seiner Partei zuvor schon im Gespräch mit dem SPIEGEL geraten, seinen Parteigenossen wieder stärker einzubinden. Gabriel schart seine Vertrauten um sich. Er tastet sich vor. Das hat auch der in Berlin erscheinende „Tagesspiegel“ registriert.

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