Wenige Stunden nach dem Urteil waren am Mittwoch die beiden Artikel wieder frei zugänglich und standen auf der Webseite der Wochenzeitung „Kontext“. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte das Veröffentlichungsverbot aus erster Instanz kassiert. Nun kann wieder jeder lesen, wie menschenverachtend, rassistisch und demokratiefeindlich sich ein unter anderem an Anträgen, Anfragen und Gesetzentwürfen beteiligter wissenschaftlicher Mitarbeiter zweier Stuttgarter AfD-Abgeordneter in Facebook-Chats geäußert hat. Inklusive „Sieg Heil“ und Hitler-Emoji.

Während am frühen Nachmittag die „Kontext“-Kollegen mit ihrem Anwalt bei strahlendem Sonnenschein für ein Foto posieren und auf der Webseite später dazu schreiben „Wir freuen uns wie Bolle!“, hat Edzard Reuter das Urteil längst kommentiert. Der ehemalige Daimler-Vorstandschef, Sohn des früheren Regierenden Bürgermeisters Ernst Reuter und selbst Ehrenbürger Berlins, mag am Wochenende 91 Jahre alt werden, flink ist er allemal, kämpferisch sowieso. Ihm

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!