Kaum hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am vergangenen Dienstag sein Urteil zur Arbeitszeiterfassung verkündet, überschlugen sich die Meldungen. In nahezu jeder Überschrift wurde die "Rückkehr der Stechuhr" beschworen.

Arbeitgebervertreter warnten, eine systematische Erfassung der Arbeitszeit von Mitarbeitern bedeute das Ende von Flexibilität und erkläre Modelle wie die Vertrauensarbeitszeit "praktisch tot". Künftig, hieß es, müsse es noch als Arbeitszeit notiert werden, wenn man abends zu Hause eine dienstliche Mail schreibe oder telefoniere.

Das Urteil wird Folgen haben, doch vieles spricht dafür, dass die Endzeitvisionen nicht wahr werden. Auch das "Bürokratiemonster", das immer beschworen wird, wenn die Wirtschaft dazu verpflichtet werden soll, Regeln einzuhalten, wird seine Höhle nicht verlassen. Es lohnt sich, anzuschauen, was der EuGH tatsächlich entschieden hat.

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!