Wie kann es nur gelingen, die beinharten Fleischesser unter uns für Gemüsegerichte zu gewinnen? Nun, man biete ihnen eine nette Auswahl an Gemüsegerichten, das genügt. Nicht wenige Leute kommen dann von selbst auf den Geschmack, wie die Wissenschaft soeben belegt hat.

Ein Wunder? Keineswegs. Forscher haben es an der Universität von Cambridge ausprobiert. In drei Kantinen verfolgten sie über ein Jahr hinweg den Absatz an warmen Mahlzeiten; teils manipulierten sie auch das Angebot. Sie wollten wissen, was zum Beispiel geschieht, wenn sich die vegetarische Auswahl verdoppelt – zwei von vier Gerichten statt nur eines. Ihr Befund: Die Nachfrage nach Fleischgerichten sank prompt um bis zu 15 Prozentpunkte. Nicht alle Fleischesser ließen sich also verlocken – aber doch, bei dem minimalen Aufwand, erstaunlich viele. Damit tun sie nicht nur ihrer Gesundheit einen Gefallen (selbst wenn rotes Fleisch, wie gerade bekannt wurde, wohl weniger schadet als gedacht). Auch das Klima dankt. Übermäßiger Fleischverzehr

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2019.
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