Die Fotos, die US-Senator Marco Rubio Ende vergangener Woche twitterte, bedurften keines Kommentars: Auf einem sah man Panamas damaligen Diktator Manuel Noriega, wie er eine Machete schwingt. Das zweite Bild zeigt ihn nach seiner Auslieferung in einem Gefängnis in Miami. So, das war die unausgesprochene Botschaft, soll auch Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro enden: vor einem US-Gericht.

Noriega war im Dezember 1989 durch eine Militärintervention der Amerikaner gestürzt und später in die USA gebracht worden, wo er wegen Drogenhandel verurteilt wurde. Bei der "Operation Just Cause" ("Gerechte Sache"), wie die Militäraktion genannt wurde, kamen nach offiziellen Quellen 516 Menschen ums Leben, Menschenrechtsgruppen beziffern die Zahl der Toten auf 1000 bis 4000.

Trotzdem galt die Luftlande-Operation mit mehr als 20 000 US-Soldaten als Erfolg. Auf amerikanischer Seite gab es 23 Gefallene. "Just Cause" dauerte nur wenige Wochen und setzte einem Schreckensregime ein Ende, das für den Tod von Hunderten

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 10/2019.
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