Thompson, 73, wurde nach dem Dieselskandal vom US-Justizministerium entsandt, um Volkswagen bei der Aufarbeitung zu überwachen. Werner, 52, VW-Vorstand für Recht und Integrität, soll die Konzernkultur erneuern.

SPIEGEL: Herr Thompson, warum braucht ein deutsches Unternehmen wie VW einen amerikanischen Aufpasser?

Thompson: Weil der Konzern in den USA schwerwiegende Rechtsverletzungen begangen hat. VW hat sich schuldig bekannt. Zur Einigung mit dem Justizministerium im Strafverfahren gehörte, dass VW einen Monitor akzeptiert. Ich bin aber kein Ermittler. Es ist nicht mein Job, in die Vergangenheit zu schauen, sondern nach vorn.

SPIEGEL: Was bedeutet das?

Thompson: Wir müssen den Konzern so umbauen, dass kein zweiter Dieselskandal geschehen kann. Die Ursachen der Affäre müssen beseitigt werden. VW braucht ein Ethik- und Compliance-Programm, das Betrug und Verstöße gegen Umweltgesetze verhindert und aufdeckt.

SPIEGEL: Wie werden Sie von den Mitarbeitern empfangen?

Thompson: Ich war vor einigen Tagen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 13/2019.
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