Nein, an Ehrgeiz mangelt es Ursula von der Leyen nicht. Schon in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit wolle sie ein Klimaschutzgesetz vorlegen, sagte die künftige Kommissionspräsidentin bei ihrer Bewerbungsrede in Straßburg. In ihrem Programm verspricht sie nicht weniger als einen "Grünen Deal für Europa" im Kampf gegen den Klimawandel. Europa, so von der Leyens Verheißung, solle der "erste klimaneutrale Kontinent" werden.

Das Problem ist nur, dass sich das Geld für die hochfliegenden Pläne gar nicht so einfach finden lässt. Für von der Leyens Aufbruch ohne Kohle fehlt bislang das Geld. Während sie selbst derzeit Antrittsbesuche in Paris, Warschau, Zagreb und Rom absolviert, machen die EU-Mitgliedstaaten bei einem Vorhaben Tempo, das von der Leyens Bewegungsspielraum als Kommissionschefin deutlich einengen könnte - dem Budget für die Jahre 2021 bis 2027. "Deutschland wünschte eine konkrete Planung bis zum Europäischen Rat im Oktober", heißt es in dem internen Protokoll der Diskussion der

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2019.
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