Siemens-Chef Kaeser, Minister Altmaier "Nationale Industriestrategie 2030"
FRANKHOERMANN / SVEN SIMON
Siemens-Chef Kaeser, Minister Altmaier "Nationale Industriestrategie 2030"

Vorbild Airbus

Die riskante Rückkehr der Industriepolitik

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Amerikanische und chinesische Konzerne hängen Europas Wirtschaft in wichtigen Zukunftsfeldern ab. Die Politik will den Unternehmen helfen und nach dem Vorbild von Airbus europäische Champions ermöglichen. Kann das gelingen? Von Tim Bartz, Dinah Deckstein, Martin Hesse, Peter Müller, Christian Reiermann, Marcel Rosenbach, Gerald Traufetter

Wirtschaft ist bisweilen härter als Sport. Etwa im Wettbewerb um künstliche Intelligenz (KI). Da zählt nur, wer Erster wird. Vielleicht noch, wer Platz zwei belegt. Aber die Bronzemedaille, so sagte es Kai-Fu Lee, KI-Koryphäe und Investor aus China, jüngst auf der Techkonferenz DLD in München, "ist irrelevant".

Das Problem für Europa ist: Nach den USA und nach China – immer öfter auch nach China und den USA – bleibt oft nur noch Bronze übrig. Nicht nur in der KI.

Europa, da sind sich eigentlich alle einig, die etwas zu sagen haben in Berlin, Brüssel, Paris, muss öfter aufs Siegertreppchen, muss endlich auch einen großen innovativen Markt anführen, wieder in der Weltspitze mitspielen. Mit Unternehmen, die wahrnehmbare Gewinner sind – und nicht bloß "hidden champion". Doch wie soll das gelingen? Mit der puren Hoffnung, dass es der Wettbewerb schon richten werde – oder mit aktiver Industriepolitik? Mit staatlicher Intervention, die darauf zielt, möglichst viele europäische Riesen zu bauen?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 6/2019.
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