Michael Melkersen? Genau, der mit den Affen. Der US-Anwalt, der die Abgasversuche an Affen bei VW aufgedeckt und den Konzern damit in die Knie gezwungen hat. Zumindest auf die Knie, für eine öffentliche Entschuldigung. Und dem es danach nicht zu peinlich war, darauf anzuspielen, dass - weil er gerade beim Thema Vergasen war - Adolf Hitler Millionen Juden vergast hat. Derselbe Hitler, der in Wolfsburg auch den Grundstein für das VW-Werk legte. VW, Hitler, Vergasen. Da schloss sich für Melkersen der Kreis.

So gesehen ist Melkersen eine Nervensäge der kreischensten Sorte, aber eine, die VW zu fürchten gelernt hat. Im Februar 2018 schloss Volkswagen im Dieselskandal einen Vergleich mit dem Provinzanwalt aus New Market in Virginia.

Allein dass der Name Melkersen nun auf dem 102 Seiten langen Antrag für eine neue Sammelklage steht, dürfte Volkswagen deshalb alarmieren. Melkersen vertritt zunächst einmal drei Kläger, hofft aber auf Hunderte, wenn nicht Tausende mehr. Seine Mandanten werfen dem Autobauer

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