Auf einmal ist dieses Wort wieder da, "Wettrüsten", eine Vokabel aus dem Kalten Krieg. Der deutsche Außenminister Heiko Maas warnt davor. Russlands Präsident Wladimir Putin droht damit. Sein amerikanisches Gegenüber Donald Trump scheint es fast zu genießen, wenn er über das Atomwaffenarsenal seines Landes sagt: "Wir werden es so lange ausbauen, bis die anderen zur Besinnung kommen."

Die Menschen in Deutschland und Europa haben sich seit Jahren kaum Gedanken gemacht über Raketen mit nuklearen Sprengköpfen, die ganze Städte auslöschen können. Für Reichweiten, Vergeltungsszenarien und Abrüstungsverträge interessierten sich nur die Militärs und einige wenige Fachleute.

Wieder einmal war es jetzt US-Präsident Trump, der mit ein paar scharfen Sätzen ein neues politisches Spiel eröffnet hat. Am vorigen Wochenende ließ er die Welt wissen, dass er aus einer weiteren internationalen Vereinbarung aussteigen will. Nach dem Pariser Klimaschutzabkommen und dem Atomdeal mit Iran trifft es nun den INF-Vertrag

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 44/2018.
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