Was den Männerschmuck vom Frauenschmuck unterscheidet, ist seine offenkundige, nun ja, Schmucklosigkeit. Natürlich kann man sich auch als Mann lange Goldketten umhängen oder Kreolen an den Ohren tragen, aber die meisten Männer mögen es lieber dezent. Bei ihnen haben es nur zwei Schmuckstücke zum Evergreen gebracht: der Ehering und die Armbanduhr. Beide sind ungemein praktisch und damit eher männertypisch. Am Ring lässt sich der Hochzeitstag ablesen, falls man ihn mal vergessen haben sollte (oder dass man überhaupt verheiratet ist). An der Uhr die Zeit und vielleicht das Datum.

Ein Ehering ist allerdings an eine Bedingung geknüpft: Man benötigt einen Ehepartner. Im Leben vor der Heirat sind Eheringe überflüssig. Nach einer Scheidung erst recht.

Bleibt also die Armbanduhr.

Erstaunlich ist vor allem, dass es sie noch gibt. Niemand braucht heute einen Chronographen am Handgelenk, um zu wissen, wie spät es ist. Jedes Handy, jeder Rechner, sogar jeder bessere Backofen beantwortet augenblicklich

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