Wie findet man eigentlich heraus, dass eine Operation gar nicht besser ist als ein Eingriff, den man bloß vortäuscht? Der Orthopäde Andrew Carr von der Oxford University hat – gemeinsam mit Hausärzten, Chirurgen, Physiotherapeuten, Ethikern und Menschen mit Schulterschmerzen – zwei Jahre lang beraten, wie man das am Beispiel des so genannten Engpasssyndroms (auch Impingement-Syndrom genannt) feststellen könnte. Wenn der Patient den seitlich ausgestreckten Arm anhebt, dann meint er, von einer bestimmten Höhe an einen glühenden Dolch in der Schulter zu spüren.

Etliche Orthopäden sagen, der Schmerz entstehe, weil unter dem vorderen großen Knochenfortsatz des Schulterblatts der Schleimbeutel und die Sehnen im Gelenk gequetscht werden. Sie empfehlen deshalb, von diesem Knochenvorsprung ein Stück chirurgisch zu entfernen. Dieser Eingriff, die "subakromiale Dekompression", kann per Schlüssellochtechnik und damit ohne große äußerliche Wunden in einer halben Stunde durchgeführt werden. Es ist die populärste

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