Im Süden der belgischen Universitätsstadt Löwen haben sich an diesem Frühlingsabend ein paar Dutzend Menschen versammelt, um ihr Werk zu bewundern. Bislang hatten die Männer, Frauen und Kinder nicht viel mehr gemeinsam als ihren Wohnort im Stadtteil Heverlee, wo sie in meist weiß oder rot verklinkerten Einfamilienhäusern hinter dem Bahndamm leben. Seit Kurzem aber eint sie ein hehres Ziel.

Die Aktivisten wollen etwas tun gegen den Schwund der Artenvielfalt, von dem jetzt überall die Rede ist, gegen das Sterben der Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen.

Auf einer Strecke von 300 Metern haben die Anwohner vor ein paar Wochen den Bahndamm begrünt. Die Züge nach Ottignies in der Nachbarprovinz brausen künftig vorbei an Faulbaum und Hundsrose, Wolligem Schneeball und Ohr-Weide. Daneben steht ein sogenanntes Insektenhotel. Das Bauwerk aus Holz und Ziegelsteinen soll den Tieren Unterschlupf bieten, das Grünzeug Nahrung.

Die Heverleer sind gekommen, um zu schauen, wie es vorangeht mit ihrem Projekt

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 21/2019.
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