29. Oktober 2018: Zwölf Minuten nach dem Start stürzt eine fast nagelneue Boeing 737 Max des indonesischen Billigfliegers Lion Air mit sehr hoher Geschwindigkeit kopfüber in die Javasee. 189 Menschen sterben.

Sonntag, 10. März. Eine ebenfalls fast fabrikneue 737 Max von Ethiopian Airlines bohrt sich sechs Minuten nach dem Start nahe Addis Abeba mit mehr als 700 km/h senkrecht in den Boden. Der Krater an der Absturzstelle ist mehrere Meter tief, 157 Menschen sterben, darunter fünf Deutsche.

Was ist los mit der 737 Max? Noch weiß niemand genau, was in Äthiopien geschehen ist. Erst die Auswertung der beiden bereits geborgenen Flugschreiber wird Klarheit bringen. Aber die Parallelen zwischen beiden Unfällen sind unübersehbar: Beide Besatzungen kämpften erfolglos ­darum, Höhe zu gewinnen. Beide wollten wegen technischer Probleme zu ihrem Startflughafen zurückkehren, beide haben es nicht geschafft.

Die Piloten der indonesischen Maschine hatten nach Erkenntnissen der Ermittler im Cockpit mit einer

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