Ulrich Eichelmann, 58, arbeitet bei der Umweltorganisation Riverwatch und hat zusammen mit dem WWF, der Stiftung Euronatur und der portugiesischen Umweltorganisation Geota eine kritische Bestandsaufnahme bestehender und geplanter Wasserkraftwerke in Europa durchgeführt. 

SPIEGEL: Herr Eichelmann, neben Solar- und Windenergie gilt Wasserkraft als wichtige Quelle für ­klimaneutralen Strom. Wollen Sie den Kampf gegen die globale Erwärmung torpedieren?

Eichelmann: Darum geht es nicht. Wo wirklich eine nennenswerte Menge Energie mit Wasserkraft produziert werden kann, laufen ohnehin schon seit Jahren Kraftwerke. Doch was jetzt geschieht, ist der Ausverkauf der letzten unberührten Fließgewässer unter dem Deckmantel der grünen Energie. Hier sollen uns Naturzerstörung und private Bereicherung als Klimaschutz verkauft werden. 

SPIEGEL: Um wie viele Anlagen geht es dabei?

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