Dieser Beitrag erschien erstmals im Dezember 2018.

Eigentlich klingt es nach einer guten Idee, wo doch jeder schon alles zu haben scheint und wo es doch Weihnachten um Liebe und Nächstenliebe gehen sollte: sich einfach mal nichts schenken. In den sozialen Netzwerken kursiert eine Weihnachts-to-do-Liste: Das "buy presents" ist darauf durchgestrichen – und durch "be present" ersetzt. Ganz im Hier und Jetzt sein also, statt sich im Geschenkestress zu verlieren. 

Aber heißt "keine Geschenke" wirklich "keine Probleme"? Was, wenn man doch zufällig das perfekte Geschenk findet – darf man es kaufen? Oder ist es unfair, sich nicht an die Abmachung zu halten? Die Antwort auf solche Fragen hängt auch von den Gründen ab, aus denen man so eine Vereinbarung trifft, sagt die Hamburger Psychologin Miriam Depping: Hat es in der Vergangenheit einfach zu oft Streit über Geschenke gegeben? Dann ist es vielleicht ratsam, sich strikt an die Vereinbarung zu halten. Wenn man dagegen für einen höheren Nutzen auf

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