Ein Sonntagmorgen in Berlin. Pamela Spitz, 44, öffnet im grünen Bademantel die Tür zu ihrer Altbauwohnung, die sie sich mit einem Freund teilt. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand führt sie durch die hellen Räume. Auf einem Regal liegt griffbereit ein großer Rucksack. 


SPIEGEL: Frau Spitz, Sie haben Parkinson. Wie hatte sich die Krankheit bei Ihnen bemerkbar gemacht?

Spitz: Das ging vor einigen Jahren los. Da verlor ich langsam meinen Geruchssinn. Dann wurde meine linke Hand steifer, ich konnte sie nur noch eingeschränkt drehen und bewegen. Als hätte jemand eine Bremse eingebaut.

SPIEGEL: Sind Sie gleich zum Arzt gegangen?

Spitz: Ja, als das mit der Hand kam. Mein Hausarzt hat mich sofort an eine Neurologin überwiesen. Sie hat mit mir allerlei Bewegungstests gemacht. Dabei deutete sich an, dass es Parkinson sein könnte. Klarheit hatte ich erst nach einer Tomographie.

SPIEGEL: Wie lief die Untersuchung ab?

Spitz: Man hat mir ein Mittel in die Vene gespritzt, eine radioaktiv markierte Substanz,

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