Von Tim Bartz, Kristina Gnirke, Simon Hage, Nils Klawitter, Peter Müller, Christian Reiermann, Michael Sauga, Sebastian Späth

Noch vor wenigen Tagen schien es so zu sein, als könnten sich Briten und Festlandseuropäer vielleicht doch noch einigen und einen ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens verhindern. Aber nach Boris Johnsons Parteitagsrede, die in Brüssel ein eher verhaltenes Echo fand, ist das ungewisser denn je. Und so müssen sich alle nun wieder auf jenes Szenario einstellen, das seit Monaten mit Begriffen wie "Chaos" oder "Katastrophe" belegt wird: einen Brexit ohne Abkommen.

Für die Wirtschaft bedeutet ein solches Szenario vor allem, dass alles langsamer und teurer wird. Zölle werden erhoben und Grenzkontrollen eingeführt, Lieferketten zerstört und Firmenbeteiligungen entwertet.

Viele Fragen sind offen: Stürzt das Pfund ab? Kollabiert die Börse? Wie viel Wohlstand und Jobs gehen verloren, auf beiden Seiten des Ärmelkanals? Ziehen sich Europäer und Briten gegenseitig in den Abgrund?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 41/2019.
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