Der bescheidene Auftritt gehört nicht zu den bevorzugten Übungen Matteo Salvinis, schon gar nicht nach einer gewonnenen Wahl. Er werde sich den Finanzvorgaben aus Brüssel nicht beugen, donnerte der Chef der rechtspopulistischen Lega, nachdem seine Partei vergangenen Sonntag als stärkste Kraft aus der italienischen EU-Abstimmung hervorgegangen war. Die Regierung in Rom werde mehr Schulden machen als bislang geplant, kündigte er an, ob es den anderen nun passe oder nicht.

Es gab schon einmal einen Wahlsieger aus Südeuropa, der die Währungsunion mit wüsten Drohungen zu erpressen versuchte. Yanis Varoufakis hieß der Mann, der vor vier Jahren als griechischer Finanzminister monatelang die europäische Politik aufmischte. Der gelernte Ökonom fuhr gern mit dem Motorrad ins Büro, warnte mit erhobenem Mittelfinger vor der Pleite seines Landes und trat schließlich zurück, als sein Regierungschef Alexis Tsipras Frieden mit den übrigen Mitgliedern der Währungsunion schloss.

Nun fragen sich die Verantwortlichen

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!