Ab zwölf Grad setzen die Frühlingsgefühle ein, das jedenfalls will der Blogger Tin Fischer herausgefunden haben. Er hat Twitter-Botschaften ausgewertet: Am ersten Tag des Jahres mit zwölf Grad würden auf einmal massenhaft euphorische Nachrichten verschickt. 

Ob seine Analyse wissenschaftlichen Kriterien bestehen kann, muss sich erst zeigen. Klar aber ist: Das Frühjahr stachelt die Hormone an.

Der sonnenbefeuerte Überschwang hat Gründe: Licht unterdrückt die Produktion des Hormons Melatonin, das den Schlafrhythmus regelt. Dafür steigert die Frühlingssonne den Pegel des sogenannten Glückshormons Serotonin im menschlichen Körper.

"Wie herrlich leuchtet mir die Natur, wie glänzt die Sonne, wie lacht die Flur!", dichtete Goethe in seinem "Mailied", in dem er von seiner Liebe schwärmt: "O Mädchen, Mädchen, wie lieb’ ich dich, wie blickt dein Auge, wie liebst du mich!"

Das Serotonin tat also möglicherweise schon bei Goethe seine Wirkung. Es fördert Wachheit, innere Ruhe und Zufriedenheit - und dämpft

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