Das Klimajahr 2018 war beunruhigend. Es brach vielerorts alte Hitzerekorde und brachte mörderische Hitzewellen über weite Teile der Welt, dazu Jahrhundertbrände, Jahrhundertdürren, Überschwemmungen und Monsterstürme. Extreme Wetterereignisse, verstärkt vom voranschreitenden Klimawandel, töteten Tausende Menschen und verursachten Schäden in Milliardenhöhe.

Wie geht es nun weiter? Wird 2019 besser? Die wahrscheinlichste Antwort: nein.

Die Hitze, die vor Monaten die Nordhalbkugel plagte, versengt im Augenblick weite Teile des Südens. In der australischen Millionenstadt Adelaide stieg die Temperatur vergangene Woche bis auf 46,6 Grad Celsius, fast 20 Grad Celsius höher als normal. Einen solchen Messwert hat es hier seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht gegeben.

In anderen Teilen des Kontinents verdursteten wild lebende Pferde, Esel und sogar Kamele. Flughunde fielen tot von den Bäumen. Gleichzeitig litt der Mittlere Westen der USA unter lebensbedrohlichem Frost, nahe Chicago fielen die Temperaturen

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 6/2019.
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!