Chelsea-Spieler Hudson-Odoi
Steven Paston / PA Images / Imago Sport
Chelsea-Spieler Hudson-Odoi

Heimliche Verträge beim Oligarchenverein

Wie Chelsea seine Supertalente an sich fesselt

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In England hat der FC Chelsea minderjährige Fußballstars offenbar heimlich an sich gebunden. Das könnte auch Folgen für den deutschen Rekordmeister Bayern München haben. Von Rafael Buschmann, Nicola Naber, Christoph Winterbach

Der FC Bayern München will Callum Hudson-Odoi - unbedingt. Der englische Nationalspieler vom FC Chelsea, ein rasanter Flügelstürmer, dribbelstark, erst 18 Jahre alt, ist womöglich der perfekte Nachfolger für Franck Ribéry. Mehr als 30 Millionen Euro Ablöse ist der deutsche Meister bereit, für ihn zu zahlen.

Doch der Transfer könnte scheitern. Der Grund: Chelseas Umgang mit 29 minderjährigen Fußballern.

Dokumente der Enthüllungsplattform Football Leaks zeigen, mit welch obszönen Geldofferten der Premier-League-Klub Kinder angelockt, deren Eltern unter Druck gesetzt und die Regularien der Verbände umdribbelt hat.

Der FC Chelsea war einer der ersten englischen Fußballklubs, die sich mit Milliardeninvestitionen an die Tabellenspitze katapultierten. Vor 16 Jahren kaufte der russische Oligarch Roman Abramowitsch den Traditionsverein, der bald darauf zu einem der erfolgreichsten Klubs Europas wurde. Der Verein aus London war aber auch Wegweiser im weltweiten Wettrennen um die größten Talente im Fußballbusiness.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 16/2019.
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