Von Christian Esch, Julia Amalia Heyer, Katrin Kuntz, Roland Nelles, Maximilian Popp, Christoph Reuter, Raniah Salloum, Christoph Scheuermann, Severin Weiland

Es ist nicht viel, was eine Weltmacht hinterlässt, wenn sie sich zurückzieht: einige sandfarbene Zelte mit Tarnnetzen in der Wüste, drei rot-weiße Funkmasten, Toiletten, Kühlboxen, Ölfässer, das Dieselaggregat läuft noch. So sieht die frühere US-Militärbasis in der Nähe der Stadt Manbidsch aus, im Norden Syriens.

Die Amerikaner sind weg. Die neuen Herren lassen nicht lange auf sich warten.

Am Tag, nach dem die Amerikaner die Basis verlassen haben, kommen die Russen. Es ist Dienstag dieser Woche, als gepanzerte Fahrzeuge mit wehenden russischen Flaggen Richtung Manbidsch rollen. Einer der Ersten, die das verlassene US-Lager betreten, ist Oleg Blochin, ein stämmiger Kerl mit Bart und schwarzer Baseballkappe auf dem Kopf.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 43/2019.
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