Von Vera Deleja-Hotko, Ullrich Fichtner, Jan Friedmann, Julia Amalia Heyer, Veit Medick, Anton Rainer, Anne Seith, Michael Sontheimer, Gerald Traufetter, Andreas Wassermann

Deutschland steht unter Beobachtung der Vereinten Nationen. Die Weltgemeinschaft ist besorgt: über den asozialen Mietmarkt hierzulande, über die Wohnungsnot in den Städten und das Treiben der Bodenspekulanten. So steht es in einem Uno-Report. Verfasst wurde er schon vor sechs Monaten, ging aber im allgemeinen Trubel der Aktualität praktisch unter. Nun, da in Berlin ein hitziger Streit über mögliche Enteignungen losgebrochen ist, lohnt eine neue Lektüre. Der Text liest sich wie eine Abrechnung mit einem säumigen Entwicklungsland.

Der Ausschuss, der über die Einhaltung des Uno-Sozialpakts zu wachen hat, äußert sich "besorgt über die sehr hohen Mietpreise und Mietpreissteigerungen" in der Bundesrepublik, auch über den "akuten Mangel an bezahlbarem Wohnraum".

Die Vereinten Nationen haben ihrem Mitglied Deutschland deshalb knüppelharte

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 16/2019.
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