Dieser Text gehört zu den meistgelesenen Beiträgen 2019.

SPIEGEL: Herr Panda, was wäre die ideale Zeit für dieses Interview?

Panda: Unser Gehirn arbeitet am besten etwa drei Stunden nach dem Aufstehen – für mich hier in Kalifornien ist es also gerade eine gute Zeit. Sie in Deutschland sollten jetzt eigentlich lieber Sport machen und sich dann langsam auf die Nacht vorbereiten.

SPIEGEL: Sie sagen, dass ein Leben im Einklang mit der inneren Uhr nicht nur die Pfunde purzeln lässt und den Schlaf erholsamer macht, sondern auch Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, ja sogar Krebs vorbeugen könnte. Übertreiben Sie da nicht ein wenig?

Panda: Es erschreckt mich selbst manchmal, wie groß die Wirkung unserer inneren Uhr – oder besser: unserer inneren Uhren – ist. Aber ich glaube, dass unsere Forschung vergleichbar ist mit der Entdeckung von Bakterien und Antibiotika. Dadurch waren auf einen Schlag viele Infektionskrankheiten behandelbar. Wenn wir unsere inneren Organe wieder synchronisieren, können

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