Vor fast 50 Jahren starteten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins vom Cape Canaveral aus gen Mond; die Landung auf dem Erdtrabanten begeisterte die Menschen weltweit, ein regelrechtes Weltraumfieber brach aus – und flaute recht schnell wieder ab. 1972 wurde das "Apollo"-Programm eingestellt; nur der Spaceshuttle zog später noch mal ein wenig Aufmerksamkeit auf sich und vielleicht einzelne charismatische Astronauten.

Jetzt aber elektrisieren die Starts am Cape Canaveral wieder die Massen: Tausende reisten am Donnerstag vergangener Woche zum Weltraumbahnhof an der Ostküste Floridas, auf der Uferpromenade des Städtchens Titusville fläzten sich Zuschauer in Liegestühlen, Dosenbier in der einen Hand, Feldstecher in der anderen, um hinüber zum Gelände der Weltraumagentur Nasa zu spähen.

Sie waren gekommen, um die "Falcon Heavy"-Rakete des exzentrischen Elektroauto-Visionärs Elon Musk in den Himmel zischen zu sehen.

Ein neues Wettrennen ins All ist im Gang, diesmal nicht zwischen den Supermächten

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 17/2019.
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