Mottenbefall
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Mottenbefall

Kammerjäger im Interview

Wie kommen die Motten in unseren Schrank?

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Zerlöcherte Winterpullis? Kammerjäger Volker Bischof erklärt, was zu tun ist. Von Felix Hutt

SPIEGEL: Es wird kalt, die Leute ziehen ihre Pullover aus dem Schrank und fragen sich, wie in aller Welt sich schon wieder die Motten da reingefressen haben.

Bischof: Oft ist ein Kleidungsstück schon beim Kauf befallen, ohne dass wir es merken. Oder sie kommen im Sommer durch das Fenster, vom Nachbarn. Sie vermehren sich, legen ihre Eier in den Textilien ab, wachsen schnell mal zu einer Population von 500 Motten heran. Nach oben gibt es keine Grenze.

SPIEGEL: Man sieht die Löcher, aber die Motten nicht. Warum?

Bischof: Sie sehen sie nur im Kleidungsstück nicht. Wenn Sie das Licht anmachen, sehen Sie die Tiere um die Glühbirne schwirren.

SPIEGEL: Was fressen Motten am liebsten?

Bischof: Sie mögen Wolle, natürliche Materialien, die sie aus der Natur kennen, chemische Stoffe wie Polyester befallen sie selten.

SPIEGEL: Die TV-Show "Höhle des Löwen" hat jetzt einen Kleiderbügel populär gemacht, der einen mottenfreien Schrank garantieren soll. Ist das die Lösung?

Bischof: Die Bügel haben die gleiche

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 48/2018.
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