SPIEGEL: Herr Bruns, viele Autofahrer haben das schon erlebt: Es passiert ein Unfall, und man trägt eine Mitschuld. Meistens überlässt man die Regelung des Schadens einfach den Versicherungen. Warum ist das ein Fehler?

Bruns: Weil man dann unter Umständen bares Geld verschenkt. Viele Autofahrer lassen, wenn sie eine Teilschuld am Unfall haben, den Schaden nur über die gegnerische Haftpflichtversicherung laufen und nicht über die eigene Vollkasko. Weil sie fürchten, dass sie von ihrer Versicherung zurückgestuft werden und das dann teurer wird, als wenn sie den eigenen Schaden selbst begleichen.

SPIEGEL: Und das ist nicht so?

Bruns: Trotz der Rückstufung lohnt es sich oft, die eigene Vollkasko einzuschalten, und zwar vorrangig. Also zunächst die eigene Vollkasko in Anspruch zu nehmen und erst dann die gegnerische Haftpflichtversicherung.

SPIEGEL: Warum?

Bruns: Da muss ich ein wenig ausholen. Wenn Sie bei einem Unfall eine Teilschuld haben, muss der gegnerische Haftpflichtversicherer nur entsprechend

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