Statussymbole waren René Benko schon immer wichtig. Ehemalige Geschäftspartner erinnern sich daran, wie einst ein Sportwagen in seiner Garage verstaubte, weil der junge Mann den Überblick über seinen Fuhrpark verloren hatte. An Privatjets und an dicke Zigarren, die er als 21-Jähriger bei offener Bürotür paffte. Und an "Nullen-Geschäftsessen", die so hießen, weil Benkos Restaurantrechnungen stets das Zehnfache eines gewöhnlichen Abendessens ausmachten. 1000 statt 100 Euro. Oder 10.000 statt 1000.

Mehr als zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen. Aus dem jungen österreichischen Immobilienmakler wurde einer der größten Investoren Europas. Mit seinem Signa-Konzern übernahm er Karstadt und Kaufhof, das KaDeWe in Berlin und das Alsterhaus in Hamburg. Benko wurde zum Kaufhauskönig. Die Statussymbole wurden immer teurer: Zuletzt sicherte sich der 41-Jährige einen Teil der New Yorker Skyline, das legendäre Chrysler Building – zum Schnäppchenpreis von 134 Millionen Euro.

Der Einstieg ins Mediengeschäft

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 15/2019.
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