An diesem Samstag findet vor den Toren der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ein Rennen mit elektrisch betriebenen Autos statt. Es bildet den Auftakt der Formel-E-Saison 2018/19. Die Rennserie genießt die höchsten Weihen des Motorsportweltverbandes FIA, sie spielt damit in einer Liga mit der berühmten Formel 1 oder Klassikern wie den 24 Stunden von Le Mans. In der neuen Saison wird die Formel E mehr Aufmerksamkeit denn je erregen, weil sich inzwischen etliche große Automobilwerke im Starterfeld tummeln – wie Audi, BMW, Nissan oder Jaguar. Bis zum Finale im Juli in New York wird die Formel E in den schönsten, attraktivsten, modernsten Metropolen dieser Erde gastieren, in Städten wie Rom, Hongkong, Berlin und Paris.

Riad zum Auftakt wirkt da etwas deplatziert. Doch die saudi-arabische Herrscherfamilie hat sich mit dem ältesten Schmiermittel der Kulturgeschichte wirtschaftlichen Handelns in den Formel-E-Kalender reingerammt: mit Geld. Mehr als 300 Millionen Dollar lässt sie es sich kosten, dass

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 51/2018.
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