Die Protokoll-Pläne für das „10. Kulturpolitische Spitzengespräch“ am Mittwoch in der Berliner Taubenstraße sind bescheiden. Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Kulturminister der Länder sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände werden eine gemeinsame Erklärung zum „Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ veröffentlichen. Vermutlich beantworten Grütters und andere noch Fragen von Journalisten. Mehr ist nicht vorgesehen. Kein Auftritt der Kanzlerin, niemand soll auf die Idee kommen, Angela Merkel wolle Emmanuel Macron nachahmen.

Im November 2017 hatte sich der französische Staatschef in Burkina Faso von der kolonialen Vergangenheit Frankreichs distanziert und den Eindruck erweckt, er werde den Afrikanern ihre Kunst- und Kulturgüter, die in Frankreich sind, zurückgeben. Bis 2022 wolle er dafür die Voraussetzungen schaffen.

Die Rede war eine Weltsensation. 90 Prozent des kulturellen Erbes Afrikas sollen sich in den Ländern des Nordens befinden. Jetzt stehen deren Museumsmacher

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