Viele wohlhabende, oft schwerreiche Männer waren bei Madame Nina zu Gast. Sehr viele. "Ninas Bar", einen Nachtclub in der Wiener Innenstadt, gab es immerhin von 1982 bis 2016. Stars und Sternchen suchten das Bordell auf, Geschäftsleute, Politiker, Opernsänger, Schauspieler. Sogar ein Kardinal und ein Bischof waren Gäste, Männer, die es sich leisten konnten, viel Geld für Champagner und Sex auszugeben.

Das jedenfalls behauptet Nina Janousek, 68 Jahre alt und, zumindest nach eigenem Bekunden, denn so recht nachprüfen kann das niemand, "die letzte Puffmutter Europas".

Janousek musste ihren Laden schließen, weil ihr der Mietvertrag gekündigt wurde. Das Gebäude ist inzwischen abgerissen, dort soll ein Glaspalast entstehen, "Büros, Geschäfte, was weiß ich", sagt sie traurig. Gerne hätte sie ihre Bar weiterbetrieben. Sie war ihrer Meinung nach "eine fast schon anachronistische Insel inmitten von Laufhäusern und Saunaclubs, in denen

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!