Eine Woche, nachdem Kevin Kühnert seine Kampagne für einen neuen Sozialismus gestartet hat, ist es an der Zeit, dem Juso-Chef zur Seite zu springen. Es gilt, ihn vor seinen Kritikern genauso in Schutz zu nehmen wie vor seinen Unterstützern.

Da meldet sich ein Politiker mit einem originellen Vorschlag zu Wort, und was ist die Reaktion? Die einen meiern ihn als Wiedergänger Erich Honeckers oder, schlimmer noch Donald Trumps, ab und wollen ihn aus der SPD werfen. Die anderen verteidigen ihn mit dem fragwürdigen Argument, seine prominenten Amtsvorgänger von Gerhard Schröder bis Andrea Nahles hätten früher ebenfalls wirre sozialistische Ideen vertreten. Nach dem Motto: Wisst ihr nicht, dass es zur Jobbeschreibung eines Juso-Chefs gehört, in regelmäßigen Abständen dummes Zeug zu reden?

Kühnert dagegen beteuert, er habe seine Vorschläge durchaus "ernst gemeint". Und wer wiederum das ernst nimmt und seine Konzepte gründlich durchdenkt, macht eine erstaunliche Entdeckung: Kühnerts Vorschläge sind

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!