Katrin Lompscher ist der Albtraum aller Vermieter. Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin hat gerade einen Sturm in der Hauptstadt entfacht, doch dafür sitzt die Linkenpolitikerin ziemlich gelassen an ihrem Besprechungstisch. Ganz so, als könne ihr das Getöse da draußen nichts anhaben.

"Wer den Mietendeckel als Kampfansage an die Wohnungswirtschaft versteht, hat das politische System nicht verstanden", sagt sie. "Es ist unsere Pflicht, als Politiker einzuschreiten, wenn wir eine Notwendigkeit und eine mögliche Lösung sehen."

Lompscher glaubt, eine solche Lösung gefunden zu haben. Sie will Eigentümern für zunächst fünf Jahre verbieten, die Mieten zu erhöhen. Auch eine noch "zu definierende allgemeingültige Mietobergrenze" ist geplant, so steht es in einem Eckpunktepapier, das der Senat am Dienstag beschließen soll. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss demnach mit einer Geldbuße von bis zu 500 000 Euro rechnen.

Auf diese Weise meint Lompscher dem Mietenwahnsinn per Gesetz

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2019.
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