SPIEGEL: Frau Scharrenbach, Nordrhein-Westfalen braucht jedes Jahr 80.000 neue Wohnungen, um den Bedarf zu decken. Es werden aber nur um die 48.000 jährlich fertig. Was tun Sie dagegen?

Scharrenbach: Also zunächst sei gesagt, dass der Bedarf gerade neu ermittelt wird. Die Zahl 80.000 hat die NRW.Bank in der Zeit kalkuliert, als gerade extrem viele Flüchtlinge ins Land kamen. Das ist ja nun vorbei. Aber ja, wir haben auch in Nordrhein-Westfalen in den Ballungszentren ein Problem. Deshalb haben wir einen großen Instrumentenkoffer aufgemacht, um die Städte und Gemeinden in die Lage zu versetzen zu reagieren.

SPIEGEL: Wie sollen sie das machen?

Scharrenbach: Das größte Problem ist der Mangel an geeigneten Grundstücken. Wir haben deshalb ein Programm ins Leben gerufen namens "Bauland an der Schiene". Damit nehmen wir gezielt Flächen in den Blick, die im Umkreis von 3000 Metern von Bahnhöfen liegen. Wir scheuen keinen Aufwand und suchen den Umkreis jedes einzelnen Haltepunktes ab. Unser Augenmerk

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