Wer einmal durch deutsche Hochhausvorstädte wie Mümmelmannsberg in Hamburg oder Berlin-Marzahn gelaufen ist, der weiß, was Betonarchitektur anrichten kann. Meterhoch recken sich dort die Wände der Wohnblocks in den Himmel. Kaum Grün, alles zugebaut - diese Großsiedlungen aus den Siebziger- und Achtzigerjahren haben maßgeblich zum zweifelhaften Ruf von Beton beigetragen. Kein Wunder, dass der Begriff Betonwüste inzwischen sogar im Duden steht. 

Aber in der Baubranche läuft nichts ohne Beton. Kaum ein Haus, kaum eine Brücke könnten ohne das Material bestehen. Wände, Decken, Treppenhäuser, Dächer, Brückenpfeiler, Straßen, Parkplätze, selbst Fundamente für Windkraftanlagen oder ein kleines Gartenhäuschen - für alles wird Beton gebraucht. Der Verbundwerkstoff lässt sich in nahezu jede Form gießen. Nach einiger Zeit ist er ausgehärtet und zu künstlichem Stein geworden. Und verstärkt mit Stahlmatten hält er auch höchsten Stabilitätsanforderungen stand.

Global gesehen nimmt der Betonverbrauch seit

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