Müll gehört in die Tonne und nicht auf die Straße, das ist eine Selbstverständlichkeit für den größten Teil der Menschen. Eine Gruppe indes verstößt gewohnheitsmäßig gegen dieses Anstandsgebot: Raucher.

Zwei Drittel aller Zigarettenkippen, das sind jährlich etwa 4,5 Billionen Stück, landen nicht im Müll, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt. Raucher werfen sie achtlos auf die Straßen, auf Gehwege, in Parks, auf Spielplätze oder Strände. Viele Raucher verschmutzen ihre Umgebung ohne jeden Anflug von Unrechts- oder Problembewusstsein. Immer mehr Städte sagen ihnen jetzt den Kampf an.

Wer in Köln erwischt wird, wie er einen Zigarettenstummel auf den Asphalt schnipst, zahlt seit September ein Verwarngeld von 50 Euro. 55 Euro werden in Hamburg und München fällig, in Mönchengladbach sogar 100 Euro. Stuttgart brummt den Stummelsündern zusätzlich eine Verwaltungsgebühr auf, insgesamt 103,50 Euro.

Ab Januar wird die Stadt Brüssel ihren qualmenden Schmutzfinken gleich 200 Euro abnehmen, viermal

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 48/2019.
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