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13 alte Esel (Deutschland).

aus DER SPIEGEL 46/1958

Ein spätheimkehrender Weltenbummler, der auch in deutscher Heimatlandschaft die wildwest lederne Cowboy-Tracht nicht ablegt, sowie dreizehn alte Esel, die schon für die Verarbeitung zu Salami-Wurst bestimmt waren, sind aufgeboten, Pädagogik nach Hausmannsart des deutschen Films zu verzapfen: Schwer erziehbare Heimkinder und widerborstige Sprößlinge straffällig gewordener Eltern werden kurzfristig in fröhliche und gutartige Jugendliche verwandelt. Der Film, von Hans Deppe im schläfrigen Heimatstil inszeniert, gibt Hans Albers die Möglichkeit, zwischen »Hoppla«-Scherzen und gemäßigterer Mimik zu balancieren, wie sie seinem Versuch, sich im Charakterfach zu etablieren, angemessen ist. (Real.)

Albers

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