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Hausmitteilung 15. Februar 1999 Titel

aus DER SPIEGEL 7/1999

Auf den ersten Blick war der Frankfurter Flughafen für SPIEGEL-Redakteur Thomas Tuma, 34, bislang eine gesichtslose Abfertigungsmaschine. Das änderte sich schnell, als er zwei Wochen lang auf dem Airport recherchierte. Tuma sprach mit Piloten und Polizisten, Frachtarbeitern und Ärzten, Seelsorgern und den Gestrandeten der mobilen Gesellschaft, die nachts auf Anschlußflüge warten. Und er merkte: Die Klagen der Passagiere werden immer massiver. »Die Fluglinien umsorgen ihre Kunden wie Hühnerbarone ihre Legehennen«, sagt Tuma. Warteschlangen und Behördenwillkür strapazieren die Geduld der Reisenden. Besserung ist nicht in Sicht. Statt dessen soll der Moloch Flughafen nach dem Willen seiner Betreiber weiterwachsen - und droht daran endgültig zu ersticken (Seite 42).

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