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Hausmitteilung 21. September 2009 Finanzkrise

aus DER SPIEGEL 39/2009

Zwei Dinge gibt es offenbar, die einen lässig-lockeren, selbstbewussten US-Topmanager aus der Fassung bringen können: wenn der Handy-Akku zur Neige geht und wenn jemand unangenehme Fragen stellt, und das gleich mehrfach. Als Lloyd Blankfein, der Chef von Goldman Sachs, die Redakteure Beat Balzli, 43, Mathias Müller von Blumencron, 49, und Wolfgang Reuter, 44, zum SPIEGEL-Gespräch über die Lehren aus der Finanzkrise traf, widerfuhr ihm gleich beides: Erst suchte er Strom für seinen Blackberry, dann fragten ihn die Redakteure nach den 67,9 Millionen Dollar, die er 2007 als Bonuszahlung kassiert hatte. Immer eisiger fielen seine Antworten aus, den Humor fand der Banker erst wieder, als er auf dem Weg zum Fototermin an einem Swimmingpool vorbeikam. In Anspielung auf seine Rolle als Wall-Street-Guru fragte er die SPIEGEL-Leute: »Soll ich für Sie übers Wasser laufen?« (Seite 94)

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