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Hausmitteilung 21. September 2009 Titel

aus DER SPIEGEL 39/2009

Kinder nennen es ein Wackelbild, Erwachsene kennen das Prinzip vom Postkartenstand am Urlaubsort - doch in Titelbildgröße und Millionenauflage hat es eine sogenannte Lenticularfolie wohl noch nicht gegeben. Wie die Wahl ausgeht, wird damit zur Frage des Blickwinkels, eine Wahlempfehlung gibt der SPIEGEL indes nicht ab. Einen Wunsch, wie es bitte schön nicht enden soll, hat die Redaktion aber doch: Er wird sichtbar, wenn man die Folie mit den Wackel-Kandidaten vom Heft löst. Das Konzept der SPIEGEL-Titelbildredaktion setzte der Münchner Künstler Alfons Kiefer, 56, fotorealistisch in Acryl um, die SPIEGEL-Redakteure Markus Feldenkirchen, 34, und Christoph Schwennicke, 43, porträtieren die Kandidaten im Heft. Feldenkirchen beobachtete, wie Frank-Walter Steinmeier den Wahlkampf als Crashkurs in Volksnähe erlebte. Und Schwennicke fand Angela Merkel ungleich aufgeräumter als das Nervenbündel, das er vor vier Jahren als Kanzlerkandidatin kennengelernt hatte (Seite 36).

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