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Hausmitteilung 22. Januar 2007 CSU

aus DER SPIEGEL 4/2007

Im Land der Lustschlösser gibt es für einen Ministerpräsidenten kaum eine höhere Weihe, als für das Volk zum »Kini« zu werden. Franz Josef Strauß (1915 bis 1988) ließen die Untertanen so hochleben, seinem politischen Ziehsohn Edmund Stoiber, 65, fehlte nicht viel dazu. Auch er saß in der bayerischen Staatskanzlei wie auf einem Thron, bald 14 Jahre lang. Minutiös haben die SPIEGEL-Redakteure Jürgen Dahlkamp, 41, Conny Neumann, 45, Ralf Neukirch, 41, René Pfister, 32, und Markus Verbeet, 32, Stoibers jähen Sturz rekonstruiert. Reporter Klaus Brinkbäumer, 39, schrieb daraus ein Lehrstück über die Politik in Bayern. Eine der Hauptdarstellerinnen, die Fürther Landrätin Gabriele Pauli, 49, habe sich, so Brinkbäumer, über Bespitzelungsversuche aus der Münchner Staatskanzlei empört »und damit einen mächtigen, verkrusteten Apparat ins Wanken gebracht« (Seite 20).

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