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Hausmitteilung 22. Oktober 2001 Titel

aus DER SPIEGEL 43/2001

Die Trümmer der Türme des World Trade Center sind noch nicht weggeräumt, und die Bewohner New Yorks beginnen erst langsam, eine neue Art von Normalität zu suchen - da breitet sich der nächste Schrecken aus: Milzbrand. Die SPIEGEL-Korrespondenten Jan Fleischhauer, 39, und Gerhard Spörl, 51, schildern in der Titelgeschichte, wie die Menschen am Hudson den permanenten Ausnahmezustand erleben, welche trotzigen Strategien sie entwickeln, um sich und ihrer Stadt eine Zukunft zu geben, und wie sich die Angst in die Köpfe schleicht: »Für viele ist es nicht einfach, zwischen Hysterie und angemessener Reaktion auf eine reale Bedrohung zu unterscheiden«, sagt Fleischhauer. Die SPIEGEL-Reporter Thomas Hüetlin, 40, und Alexander Osang, 39, sprachen mit New Yorkern, die zwischen Bleiben und Flüchten schwanken: »Die ständige Furcht nagt an ihren Seelen«, so Hüetlin. Die Folgen der Anschläge für die US-Wirtschaft sind kaum kalkulierbar, zumal der unsichtbare Terror mit den Milzbrandattacken weitergeht. SPIEGEL-Korrespondent Marco Evers, 35, beschreibt die mühsame Suche nach den Tätern. Einige Indizien weisen auf das Netzwerk Osama Bin Ladens, gegen das die USA in Afghanistan aufgezogen sind. US-Sicherheitsexperte Richard Perle nennt im Interview mit Korrespondent Spörl den irakischen Machthaber Saddam Hussein als nächstes Ziel: »Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir sein Regime bestehen lassen« (Seite 134).

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