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Hausmitteilung 26. April 2004 Documenta

aus DER SPIEGEL 18/2004

Die Documenta ist weltweit die größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Alle fünf Jahre findet sie in Kassel statt, das nächste Mal 2007. Neuer Documenta-Chef ist erstmals seit 17 Jahren wieder ein Deutscher - der Künstler und Kunsthistoriker Roger M. Buergel, 41. Als er kürzlich ernannt wurde, war die Überraschung groß - Buergel? Den kannte kaum einer. Doch das muss, wie die SPIEGEL-Redakteure Susanne Beyer, Ulrike Knöfel und Mathias Schreiber bei einem Gespräch in der Düsseldorfer Kunsthalle herausfanden, kein Nachteil sein. Kunstbetriebs-Außenseiter Buergel gab sich undogmatisch und offen für die Schwierigkeiten, die viele an bildender Kunst Interessierte mit sperrigen Avantgarde-Darbietungen haben. Für 2007 verspricht er ein »sinnliches Fest« der Schönheit, bei dem auch gut gekocht, gegessen und getrunken werden darf. »Aber«, so Buergel, »die Namen der Köche werden, wie die der Künstler, erst kurz vorher verraten« (Seite 168).

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