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28 Nächte im Stehen

aus DER SPIEGEL 32/1972

werden die US-Astronauten Charles Konrad (Photo), Joseph Kerwin und Paul Weitz verbringen, wenn sie im Mai nächsten Jahres an Bord der Raumstation »Skylab« leben. Nach ihrem Einsatzplan sollen sie täglich zehn Stunden lang arbeiten und etwa genauso lange in -- aus Platzgründen und wegen der Schwerelosigkeit -- vertikal hängenden Schlafsäcken übernachten. Erholung können die All-Arbeiter, die von oben unter anderem verborgene Rohstoff Lager aufspüren und die Wetter-Entwicklung verfolgen sollen, bei Sport. Musik und Literatur (36 Bände aus feuerfestem Material) finden. Beliebter Nasa-Scherz: »Was machen die Astronauten in ihrer Freizeit? Sie zerstreuen sich« -- seit Jahresbeginn schieden schon sieben (von 46) US-Raummänner aus dem Dienst.

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