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Hausmitteilung 4. Januar 2010 US-Armee

aus DER SPIEGEL 1/2010

Es ist immer ein Klopfen, meistens dreimal, mit dem in den USA der Schrecken für viele Soldatenfamilien seinen Lauf nimmt. Ein Offizier und ein Priester stehen vor der Tür, sie müssen den Angehörigen mitteilen, dass der Vater oder ein Sohn ein paar Stunden zuvor gefallen ist. Mehr als 5000 US-Soldaten sind bisher in den Kriegen im Irak und in Afghanistan ums Leben gekommen, aber selbst mit Rollenspielen geschulten Offizieren fällt es stets schwer, die Nachricht vom Tod zu überbringen. SPIEGEL-Reporter Klaus Brinkbäumer, 42, begleitete Bruce Corum, 44, in Kalifornien bei dessen Arbeit als sogenannter Casualty Notification Officer. »Das Schlimmste ist, dass die Gefallenen immer jung sind«, sagte Corum (Seite 46).

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