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Hausmitteilung 6. August 2001 Titel

aus DER SPIEGEL 32/2001

Bis zum Fall der Mauer trennte der Eiserne Vorhang auch viele Familien. Seine Großeltern in Güstrow konnte SPIEGEL-Redakteur Klaus Wiegrefe, 36, als Kind nur nach stundenlangen Grenzschikanen besuchen. Später, als Student in Berlin, war ihm der »antifaschistische Schutzwall« stets präsent. In der SPIEGEL-Titelgeschichte schildert Historiker Wiegrefe nun, wie es zum Bau der Mauer vor 40 Jahren kam, wie am 13. August 1961 Grenzsoldaten auf Ost-Berliner Seite zunächst Stacheldraht verlegten und Tage später Betonbarrieren aufstellten (siehe Titelbild). Der SPIEGEL (33/1961) hatte schon vorher über entsprechende geheime Pläne berichtet: »Als einzig wirksame Maßnahme, den Flüchtlingsstrom abzustoppen, bietet sich der SED nur noch die Radikallösung an, die Sektorengrenze innerhalb Berlins für alle DDR-Bürger zu sperren«, hieß es in der Ausgabe vom 9. August. Vier Tage später war es so weit (Seite 64).

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